Was uns bewegt

1. Die Ängste

Als Kind haben wir wohl die wenigsten Ängste. Wir gehen unbedarft an alles heran. Doch schnell wird uns klar gemacht, dass überall Gefahren lauern. Doch sind es nicht nur die realen Gefahren, auf die wir aufmerksam gemacht werden, es sind vor allem die irrealen, die für uns anfangs gar nicht vorhanden sind. Es sind die surrealen Gesetze und Bestimmungen, die uns an unsere Grenzen führen und den Glauben an den normalen Menschenverstand in Frage stellen lassen. Alle kennen wir diese Dinge, die täglichen Konventionen, die angeblich unser Leben einfacher und sicherer machen sollen, dies aber in keiner Hinsicht tun. So werden alle möglichen Ängste von Eltern, Lehrer, dem Staat, den Medien aufgebaut. Je älter wir werden, desto mehr Ängste können wir haben, soweit wir das System nicht verstanden haben. Denn alle diese Ängste werden mit Absicht aufgebaut, um uns steuern und lenken zu können. Wir sollen diese Ängste haben, damit wir nicht aus dem System ausbrechen können. Sollte es doch jemand versuchen, sei es absichtlich oder aus reiner Intuition, wird er schnell feststellen, dass es nicht gut für ihn ist, die gesteckten Grenzen zu übertreten. Und so stecken die meisten Menschen fest im System und somit in ihren, vom System erzeugten, Ängsten. Erkennen wir jedoch dieses Prinzip, werden wir schnell feststellen, dass wir von einem Konstrukt aus Lügen und Verblendung umgeben sind. Schütteln wir die Ängste ab, werden wir ein völlig anderes Leben führen können. Dafür müssen wir nicht rebellisch sein, wir müssen uns nicht auflehnen, wir müssen es einfach nur wissen und dadurch ein anderes Leben führen, das ist eigentlich schon alles. Das bedeutet vor allem, dass wir keine Nachrichten anschauen sollten, dass wir keinen Horror- oder Kriegsfilme konsumieren dürfen, das wir Politikern nicht glauben dürfen, dass wir Gesetze kennen müssen, aber uns nicht vor ihnen fürchten dürfen. Gesetze sind schwarze Buchstaben auf weißem Papier und Politiker sind Zombies in Anzügen, nichts weiter.

2. Abhängigkeiten
Eng mit den Ängsten sind unsere Abhängigkeiten verbunden. Kein Geld, kein Essen und keine Wohnung. Keine Wasser und wir verdursten. Das sind wohl die einfachsten Abhängigkeiten, die uns in die Angst treiben können. Doch werden uns vom System ganz viele kleine Abhängigkeiten auferlegt. Das sind Gebühren für allerlei Unsinn, den wir nicht wollen, für den wir aber bezahlen sollen und müssen, eben weil wir leben, Punkt. Und dann die vielen Dinge, die wir haben sollen/wollen, oder die wir machen sollen/wollen. Sei es ein Auto, ein Fernseher, etc., oder der Urlaub. Hierfür wurde ein perfides System ausgeklügelt, damit wir all dies erhalten können, auch wenn wir es uns gar nicht leisten können. So sind wir wahrlich von Abhängigkeiten umzingelt und um dort wieder heraus zu kommen schuften wir wie die Blöden. In der Schule geht es los, wir werden der Hamster im Rad und wenn wir es nicht erkennen, werden wir in diesem Rad sterben und das ist vom System so gewollt. Also müssen wir genau dies herausfinden und für uns eine individuelle Lösung suchen, wie wir es schaffen, nicht der Hamster im Rad zu sein. Wenn wir dies erkannt haben, dann haben wir einen großen Schritt gemacht.

3. Unser Ego
Bei all unserem Suchen und Finden stehen wir uns meist nur selbst im Weg. Man sieht eben den Wald vor lauter Bäumen nicht. Haben wir Ängste und Abhängigkeiten entdeckt und gehen wir daran diese zu überwinden, müssen wir feststellen, dass wir vom System super konditioniert wurden. Wir wollen ja ein tolles Auto haben, auch wenn wir es uns nicht leisten können, andere können sich das ja auch leisten. Wir müssen ja mithalten können. Wir müssen von unseren Urlauben berichten, brauchen bestimmte Marken und Namen um in der Gesellschaft angesehen zu werden. Wir müssen all die Kommunikationsmöglichkeiten nutzen, weil wir sonst nicht dazu gehören, wir wollen keine Außenseiter, keine Exoten sein, wir wollen in unserem Umfeld anerkennt sein. Doch hinter all dem steckt nur eins unser eigenes Ego. Es verhindert, dass wir uns von all diesen Zwängen lösen, unser Ego will dabei sein. Und dieses Ego wurde vom Babyalter an geformt, aus den Konditionierungen heraus zu kommen ist also extrem schwierig, aber möglich. Wir müssen uns zuallererst mal der Sache bewusstwerden, dann können wir daran, an unserem Ego, arbeiten. Es ist ein schwieriger Lernprozess, denn wir müssen die Konditionierungen auflösen, wir müssen sie umwandeln in eine neue Auffassung vom Leben. Der Schlüssel dazu heißt, Erkennen und Loslassen. Wir umgeben uns lieber mit Menschen, die ihr Ego nicht stark zeigen, oder auch den Weg zu einer anderen Lebensweise gegangen sind. Wir erkennen diese Menschen daran, dass sie lieber Geben und nicht Nehmen. Das ist eine ganz einfache Formel. Und das ist auch unser Motto, wir geben vom Herzen. Das Nehmen überlassen wir den anderen Menschen. Denn Geben macht glücklich und nehmen macht garstig und zwangsläufig unglücklich. Wir dürfen uns hier aber nicht blenden lassen. Denn es geht nur um das geben von Herzen und nicht darum mit der Gabe eine Verpflichtung zu erzeugen. Und wir können ja noch so viel anhäufen, wir wissen genau, das letzte Hemd hat keine Taschen. Doch wie werden wir nun wirklich frei? Dafür müssen wir:

4. Verzeihen und Lieben
Um uns von allen Ängsten, Leiden und Problemen zu befreien müssen wir anders an das Leben heran gehen. Wir müssen jedem alles Verzeihen. Das heißt konsequent und ohne Ausnahmen. Wir müssen Lieben. Nicht im Sinne Liebe = Sex, das hat hier gar nichts damit zu tun. Es geht um die Liebe an sich. Liebe deinen Partner, deine Eltern, deine Kinder, dein Haustier, deinen Nachbarn, deinen Chef, liebe deinen Freund und deinen Feind. Liebe jeden und alles - Mensch, Tier, Natur, ja das ganze Universum. Hast du alles verziehen und dich in Liebe mit allem begeben, erreichst du den Punkt, den jeder Mensch erreicht, wenn er vom Leben in den Tod übertritt. Genau an diesem Punkt wird er dies tun, warum soll er es nicht also auch schon früher tun und dadurch ein ganz anderes neues Leben führen. Denk mal darüber nach.

5. Herz und Verstand
Geleitet sind wir in unserem Alltagsleben ja mehr vom Verstand. Er sagt uns was aus unserer Sicht richtig und was falsch ist. Er regelt all die Dinge des Alters und bestimmt uns auf all unseren Wegen. Doch ist das so richtig? Verstandsgeleitete Wesen sind ja auch gut konditionierte Wesen. Denn bei allen Verstandsentscheidungen wird das Herz meist außen vorgelassen. Das ist aber genau der falsche Ansatz. Wir müssen unseren Verstand einsetzen, um etwas zu analysieren, doch müssen wir danach unser Herz fragen, was es dazu zu sagen hat. Entscheiden wir dann nach unserem Herzen, werden wir auch die richtige Entscheidung treffen, denn unser Herz ist viel Weiser als unser Gehirn. Das ist aber noch nicht alles. Nicht nur unser Herz sollte immer bei allen Entscheidungen ein Wörtchen mitreden, sondern auch unser Magen und Darm. Es heißt ja nicht umsonst, das war eine Bauchentscheidung, denn auch dieser Bereich ist hochgradig intuitiv und steht dem Herz und dem Gehirn in nichts nach. Haben wir also eine Entscheidung zu treffen. Analysieren wir mit dem Verstand, fragen unser Herz und schauen was der Bauch dazu sagt. Dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

6. Probleme gibt es nicht
Um nun nicht wieder in alte Strukturen zurück zu fallen, müssen wir anders an unser Leben heran gehen. Nun gibt es für uns keine Ängste und keine Abhängigkeiten mehr. Wir haben unser Ego erkannt und unsere Persönlichkeit neu aufgestellt. Es gibt kein Leid mehr und keine Probleme. Wir haben von nun an nur noch Aufgaben zu erfüllen und Baustellen zu bearbeiten. Zur Lösung unserer Aufgaben setzen wir all unsere Erkenntnisse und alle Sinne und Entscheidungsmöglichkeiten ein. In dem Moment wo wir hier die Begrifflichkeiten ändern, werden wir auch anders an die Dinge heran gehen, wir werden Aufgaben lösen und nicht Probleme haben. Diesen Unterschied zu erkennen und zu beachten ist für uns ganz wichtig. Gehen wir mit Herz und Verstand die Dinge an, werden wir schnell erfahren, wie einfach es ist Aufgaben zu lösen und Baustellen zu beenden. Von allen Dingen die wir, nach allen Entscheidungsmöglichkeiten, nicht einschätzen können, oder bei denen wir ein ungutes Gefühl haben, sollten wir die Finger lassen. Von zwiespältigen Personen, oder Menschen die nicht aus Liebe handeln, sollten wir uns abwenden. Von allen Sachen, die wir nicht brauchen, sollten wir uns trennen.
Wie gesagt, die meisten Menschen finden diesen Weg nie, sie erkennen erst auf dem Sterbebett, dass es hätte auch anders gehen können, denn an diesem Punkt wird jeder zu der Erkenntnis gelangen. Doch wir können auch schon vorher andere Menschen sein, wir können sein wie kleine Kinder, die noch nicht konditioniert sind. Sie lieben auch alles und sind allem offen gegenüber. Sie kennen weder Hass noch Missgunst. Aber schnell werden sie zu den Zombies gemacht, die diese Gesellschaft beherrschen. Wir wollen nicht diese hirnlosen Zombies sein, die allem und jedem hinterher hecheln. Zwischen all den vielen Zombies, gibt es immer den einen oder anderen Menschen, der den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren hat. Wenn wir anders sind, werden wir diese Menschen finden. Viel Glück dabei und ein schönes Leben voller Liebe. 

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